Nach langer Wettkampfpause sind wir dieses Jahr mal wieder zu einem der größten Leistungsvergleiche für Einheiten im Katastrophenschutz angetreten. Beim Bundeswettbewerb der Bereitschaften messen sich die jeweiligen Landessieger des DRK in einem Wettkampf aus Erste Hilfe, Sanitätsdienstlichen Aufgaben und Prüfungen aus dem Gebiet "Technik und Sicherheit". Unsere Mannschaft bestehend aus "alten Hasen" und "ganz frischen Kämpfern" konnte in diesem Jahr in Ibbenbüren den 7. Platz erreichen. 

Wir danken unseren Startern Ulrike, Stefan, Birgit, Marko, Susann & Felix für die fleißige Vorbereitung und den gezeigten Kampfgeist. Ihr habt uns stolz gemacht! 

Wir danken an dieser Stelle natürlich auch unserem Kreisverband Halle-Saalkreis-Mansfelder Land e.V. sowie unserem Landesverband Sachsen-Anhalt und dem DRK in Ibbenbüren und seinen Helfern bei der Vorbereitung und Ausrichtung des Wettkampfes.

 

Hast du auch Lust etwas über erste Hilfe zu erfahren und dich in Wettbewerben Bundes- oder sogar Europaweit zu messen? Dann bewirb dich bei uns. Mehr erfährst du im Abschnitt "Über uns".

500 Jahre Martin Luther, das musste natürlich gebührend gefeiert werden. So feierte die Lutherstadt Wittenberg vom 24.-28. Mai gemeinsam mit Berlin und Leipzig den 36. Evangelischen Kirchentag. Über 100.000 Gäste erwartete die Stadt Wittenberg an diesem Wochenende. In Zeiten von Terror und Amokläufen stellt sich bei solchen Besucherzahlen die Frage „Wie können wir dafür Sorge tragen, dass unsere Gäste auch sicher feiern können?“

Neben einer riesigen Polizeipräsenz musste dabei natürlich auch bedacht werden, was passiert wenn doch etwas passiert. Über das normale Maß an Verletzten oder Betroffenen zeitgleich kann der Rettungsdienst in keiner Stadt Deutschlands bewältigen. Deshalb ersuchte der Landkreis Wittenberg Landkreise in Sachsen-Anhalt und Brandenburg um Amtshilfe. Der Saalekreis konnte dieser Bitte entsprechen und entsendete einen Behandlungsplatz 50 (BHP50). Ein Behandlungsplatz ist ein vollständig unabhängig arbeitendes Lazarett. Er hat die nötigen materiellen und personellen Voraussetzungen, um innerhalb einer Stunde 50 Verletzte registrieren und medizinisch versorgen zu können, bis deren Transport in ein geeignetes Krankenhaus realisiert werden kann.

Dazu gehören Transport und Aufbau des benötigten Materials (unter anderem beheizbare und beleuchtete Zelte mit eigener Stromversorgung), aber eben auch der Betrieb mit Ärzten und medizinisch ausgebildeten Personal.

So trafen sich am Nachmittag des 27.05. unter anderem die Feuerwehr Leuna, Betreuungseinheiten des ASB Betreuungszuges Halle-Bitterfeld und DRK Merseburg-Querfurt und Sanitätseinheiten der Ambulance Merseburg sowie der DRK Sanitätszug Saalekreis. Eine Kolonne von insgesamt 23 Fahrzeugen setzte sich gegen 15:00 Richtung Wittenberg in Bewegung.

Auf dem zugeordneten Bereitstellungsraum am Rande der Stadt nutzten die Einheiten die ruhigeren Stunden des Festwochenendes für Fortbildungen und zum Informationsaustausch. Unter anderem wurde das momentan sehr aktuelle Thema „Einsatz nach einem Anschlag bzw. in besonderen Einsatzlagen“ ausführlich geschult und aktuelle Handlungsempfehlungen besprochen.

Sonntagnachmittag gegen 13:15 kam von der zuständigen Einsatzleitung für den Bereitstellungsraum dann der Einsatzbefehl „Einsatzbereitschaft herstellen“.

Auf einem Feld auf dem über 40 Hektar großen Festivalgelände des Kirchentages klagten bei Temperaturen von über 30°C und kaum Schatten viele Personen über gesundheitliche Probleme. In weniger als 10 Minuten war die gesamte Kolonne einsatzbereit und setzte sich mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle in Bewegung. Vor Ort wurden dann 3 aufblasbare Zelte aufgebaut, in denen die Patienten gesichtet, registriert und versorgt werden konnten.  Die Betreuungseinheiten versorgten betroffene und Helfer mit Getränken. Die Feuerwehr errichtete eine „Dusche“ zur Abkühlung der übrigen Besucher und die Einsatzleitung am Behandlungsplatz organisierte den Transport der Patienten in die nahegelegenen Krankenhäuser. Insgesamt mussten 34 Personen mit Sonnenstich, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag, Kreislauf- und Atemproblemen versorgt werden. Auch

Dank der Hilfe der ehrenamtlichen Helfer des Katastrophenschutzes im Saalekreis können heute alle Besucher gesund und ohne Spätfolgen auf einen heißen aber erfolgreichen Kirchentag in Wittenberg zurückschauen.

Der Behandlungs...
Der Behandlungsplatz auf den Elbwiesen
Die komplette M...
Die komplette Mannschaft aus dem Saalekreis
 

Bericht: Birgit Unger / Tim Zmyslony  - DRK Sanitätszug Saalekreis

Nun schon zum dritten mal in Folge hat die Stadt Halle gemeinsam mit vielen großen Firmen zum Halleschen Firmenlauf eingeladen. Ziel ist es das Zusammengehörigkeitsgefühl der Firmen der Stadt Halle und der Region zu stärken und die Lust auf sportliche Betätigung zu wecken. Natürlich war auch das DRK mit dem Landesverband unter den Startern vertreten. Weniger sportlich aber kein bisschen weniger wichtig ist natürlich auch die medizinische Betreuung dieses Events, welche der Sanitätszug Saalekreis mit einem Krankentransportwagen samt Besatzung durchgeführt hat. Glücklicherweise hatten unsere beiden fleißigen Helfer, neben netten Gesprächen mit den Läufern und Zuschauern und ein paar kleinen Gesundheitstipps nichts zu tun. Alle 1612 Läufer aus über 400 Teams konnten das sportliche Event ohne medizinische Versorgung beenden und wir freuen uns schon auf den nächsten Firmenlauf 2017.

Bild: Birgit Unger - Sanitätszug Saalekreis 

Am 01. Mai fand in Halle die traditionelle Eröffnung des Saaleschwimmens in Halle am Saalestrand statt. In traditionellen Gewändern stürzten sich 22 wagemutige Saaleschwimmer in die 12 Grad kalte Saale. Die Wasserwacht Halle sicherte die Veranstaltung ab und unterstütze die Vorführungen des Wasserskiclubs Hufeisensee. Das Highlight war eine Gemeinsame Übung von Wasserwacht und Sanitätszug Saalekreis. Unsere Freunde der Wasserwacht führten dabei einige Rettungstechniken bei einem Bootsunfall sowie die Rettung eines Ertrunkenen vor, übernahmen die Erstversorgung der Verunglückten und den Transport an Land. Dort wurde die Übergabe der Patienten und die gemeinsame weitere Versorgung mit dem Sanitätszug sowie die Transportvorbereitung geübt. Für beide Seiten war es die erste Übung dieser Art und sowohl die Kollegen der Wasserwacht als auch unsere Helfer waren mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit wurde von allen Seiten als sehr angenehm empfunden und der Wunsch geäußert, doch bald wieder einmal gemeinsam eine Übung oder Ausbildungseinheit zu absolvieren. Wir danken der Wasserwacht Halle für die tolle Zusammenarbeit.

 

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